
Unser Ziel war: Ein Töpferkurs bei der Künstlerin Sylph Baier in der malerischen Dordogne im Südwesten Frankreichs. Nach einem angenehmen Flug von Basel nach Bordeaux genossen Stephanie und ich zunächst einen entspannten Tag in der Stadt. Historisches Flair, köstliche Speisen und ein Glas regionaler Weine stimmten uns perfekt auf unsere kreative Auszeit ein.
Am nächsten Morgen brachte uns eine kurze Bahnfahrt an unser Ziel: ein bezauberndes Landgut mit einer historischen Mühle, umgeben von Rosen und alten Bäumen. Schon bei der Ankunft tauchten wir in eine Welt voller Ruhe und Inspiration ein.
Sylph empfing uns herzlich in ihrem Atelier – einem charmanten Ort, an dem wir die nächsten fünf Tage verbringen sollten. Geduldig und mit großer Hingabe unterstützte sie uns dabei, unsere Fertigkeiten an der Drehscheibe zu vertiefen. Gemeinsam formten wir Zylinder, Tassen, Krüge und Vasen, übten uns im Ziehen von Henkeln und gravierten feine Muster – eine wunderbare Erfahrung für mich.
Jeden Tag verbrachten wir konzentriert, bis zum frühen Nachmittag in der Werkstatt. Zur Mittagszeit gönnten wir uns eine Pause in gemütlichen kleinen Bistros, um uns mit der regionalen Küche zu stärken.
Am Ende blickten wir stolz auf unsere handgefertigten Werke zurück. Jedes Stück erzählt seine eigene Geschichte unserer Reise. Ich verlasse die Dordogne mit frischen Ideen und einem spürbaren Entwicklungsschritt in meinem Handwerk.

























